Die Gebetsstätte Heede

Zur Zeit des Nationalsozialismus im Jahre 1937 wird von vier Kindern (Grete Ganseforth, Anni Schulte, Maria Ganseforth und Susanne Bruns) im Alter von 11-13 Jahren aus Heede berichtet, dass ihnen die Muttergottes mit dem Jesuskind erschienen sei, auf dem alten Friedhof etwa 20 Meter von der Petruskirche entfernt.

Diese Erscheinung wird von den Kindern zwischen dem 1. November 1937 und dem 3. November 1940 etwa hundertmal beschrieben. Auf ihre Frage: “Mutter, als was willst du verehrt werden?” hören sie die Antwort: “Als Königin des Weltalls und als Königin der Armen Seelen”.

Seit dieser Zeit ist Heede ein Ort, der von Tausenden jährlich aufgesucht wird und sich zu einer bischöflich anerkannten Gebetsstätte (2000) entwickelt hat s. u. Dokumente.


Nach Heede kommen jüngere und ältere Menschen, um ihre Sorgen, Nöte und Ängste aber auch ihren Dank vor Gott zu bringen.
Viele Menschen, die nach Heede kommen, gehen zum Friedhof, um zur Muttergottes, der “Königin des Weltalls” und der “Königin der Armen Seelen”, der “Mutter des Erlösers” zu beten, aber auch um Ruhe, Geborgenheit, Kraft und Hilfe zu finden.
Spät abends sieht man auf dem Friedhof öfters jüngere Menschen beten.

In Heede wird täglich eingeladen: zur Eucharistiefeier, zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung, zur stillen Anbetung und zum Rosenkranzgebet.

Die Gebetsstätte wird sonntags nachmittags gerne von jüngeren und älteren Menschen aufgesucht. Junge Famlien kommen auch gerne.

Seit 1973 findet jeden 1. Samstag im Monat die Nachtanbetung von 20:30 Uhr - 6:30 Uhr statt. Nähere Informationen hier.

Kleinere Gruppen sieht man häufig abends auf dem neuen Friedhof ein Kreuz tragen und den Kreuzweg beten für einen Kranken.

Im Laufe des Jahres pilgern viele kleine und große Gruppen vornehmlich aus dem Emsland, aber auch aus ganz Deutschland, Holland und anderen Ländern nach Heede, um eine Eucharistiefeier zu feiern, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, bei der Muttergottes zu beten, eucharistische Anbetung zu halten oder einen Wortgottesdienst zu feiern.


Jedes Jahr zum Hochfest der Verkündigung des Herrn wird Heede von einem unserer Osnabrücker Bischöfe aufgesucht. Im Jahr 2016 findet das Festhochamt mit Bischof Dr. Franz-Josef Bode am Montag, 04.04.2016, um 19:00 Uhr statt; anschl. ist eine Lichterprozession.


Am Pfingstmontag, 16.05.2016, dem Tag der Kranken, wird um 17 Uhr zur Krankensegung mit dem Allerheiligsten eingeladen.


Am letzten Samstag im August, so wieder am 27.08.2016 findet eine "Heeder Fußwallfahrt" statt. Sie wird maßgeblich organisiert von Laien und dem geistlichen Begleiter Pater Josef Mundanchirayil aus Haren Fehndorf - Erika - Rütenbrock - Altenberge. Wallfahrer aus dem Emsland machen sich auf den Weg von Haren-Fehndorf aus, um zur Muttergottes nach Heede (36 KM) zu pilgern.
Wallfahrer aus Haren, Heede, Meppen, Papenburg, Steinbild und dem weiteren Emsland sind begeistert von der guten Gebetsatmosphäre, dem Umgang miteinander und gehen beschenkt nach Hause.

Alle Interessierten von nah und fern sind zur Fußwallfahrt herzlich eingeladen!

  • 06:00 Uhr Beginn Kirche St. Gerhard Majella, Haren-Fehndorf - Reisesegen
  • 07:40 Uhr Kirche St. Bonifatius, Haren-Altenberge
  • 08:30 Uhr Kirche St. Maria, Haren-Erika
  • 11:10 Uhr Neu-Sustrum
  • 13:00 Uhr Mittagspause in Sustrum
  • 14:00 Uhr Auszug aus Sustrum Pilgergruppe aus Heede u. Umgebung schließt sich an.
  • 16:25 Uhr festlicher Einzug in Heede
  • 16:30 Uhr Ankunft an der Gebetsstätte in Heede
  • 18:30 Uhr Vorabendmesse mit den Fußwallfahrern